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Die beliebteste Pflanze unter den echten Trockenblumen. Ein wunderbares Material für Wintersträuße und -arrangements.
Glänzend-glatte große Blütenstände auf einem ausladenden Busch, der eine Höhe von 100 cm erreicht.
Jede Pflanze bildet etwa 25 silbrig-weiße Blütenstände mit einem Durchmesser von 6-8 cm.
Am Rand des Blütenstands befinden sich trockene Hüllblätter, die den Eindruck von Gefülltheit erwecken.
Blüht von August bis September.
Ihre Popularität unter den vielen Trockenblumen verdankt diese Pflanze ihren großen, gefüllten, die Farbe den ganzen Winter über behaltenden, effektvollen Blütenständen.
Helichrysum ist ein Fund für Liebhaber von Winterarrangements, die die unverwechselbare Gemütlichkeit ihres Zuhauses schätzen. Auch die leuchtend gefärbten, lustigen Blütenstandskörbchen werden zu einem unverzichtbaren Bestandteil von Herbarien und verschiedenen Bastelarbeiten, deren Herstellung für Kinder interessant und lehrreich ist.
Für Wintersträuße werden die Blütenstände zu Beginn der Blütezeit in den Morgenstunden geschnitten, zu Bündeln gebunden und im Schatten mit den «Köpfen» nach unten getrocknet.
Anbautechnik.
Helichrysum ist lichtliebend, relativ trockenheitsresistent und kälteresistent. Wächst gut auf lockeren, fruchtbaren, wasserdurchlässigen Böden. Die Samen werden in leichte, nahrhafte Erde ausgesät (Aussaattiefe nicht mehr als 0,5-1 cm). Die Keimung erfolgt nach 8-12 Tagen bei einer Temperatur von 18-22°C. Einen Monat später werden sie in Torf-Humus-Töpfe pikiert, damit die Sämlinge beim Auspflanzen gut anwachsen. Um die Verzweigung zu fördern, werden Pflanzen mit 6-8 Blättern entspitzt. Die Sämlinge werden an einem festen Standort in einem Abstand von 25-30 cm ausgepflanzt. Bei trockenem, heißem Wetter ist eine Bewässerung erforderlich. Bis zum Beginn der Blütezeit benötigen die Pflanzen eine Düngung.
Helichrysum kann auch durch Aussaat der Samen im Mai direkt in den Boden angebaut werden, gefolgt von einer Ausdünnung. 1 g enthält bis zu 1500 Samen, deren Keimfähigkeit 3 Jahre lang erhalten bleibt.

Vermehrung: durch Samen. Die Samen werden im März ausgesät. Die Keimung erfolgt am 8-10 Tag. Mit dem Pikieren beginnt man 2 Wochen nach dem Auflaufen. Das Pikieren kann in Töpfe oder in Kisten oder in den Boden des Gewächshauses erfolgen, da Helichrysum dank seines kräftigen, faserigen Wurzelsystems das Umpflanzen sehr gut verträgt. Die Helichrysum-Sämlinge werden Mitte Mai in einem Abstand von 15-25 cm voneinander ins Freiland gepflanzt, je nach Sorte. Bei Anzucht durch Aussaat erfolgt die Blüte Mitte Juli. Einige Sorten, insbesondere niedrig wachsende Bordürensorten, können vom 5. bis 10. Mai direkt in den Boden gesät werden. Nach dem Auflaufen müssen sie auf 10-15 cm ausgedünnt werden. Diese Anbaumethode ist wesentlich einfacher als die Anzucht, aber die Blüte erfolgt erst in der zweiten Augusthälfte.
Pflege: ist einfach, aber um eine große Anzahl hochwertiger Schnittblumen zu erhalten, müssen die Pflanzen regelmäßig, alle zwei Wochen, mit einem vollständigen Komplexdünger oder einer Königskerzenbrühe gedüngt und bei heißem, trockenem Wetter gegossen werden, damit die Blütenstände nicht kleiner werden. Um einen guten Schnitt zu erhalten, muss der zentrale Trieb bei hochwachsenden Sorten über dem 5-6 Blatt entspitzt werden. Niedrig wachsende Sorten müssen nicht entspitzt werden.
Verwendung: Das Schneiden von Helichrysum-Trieben zum Trocknen sollte vorzugsweise zu einem bestimmten Zeitpunkt erfolgen, wenn die unteren 3-4 Reihen der Hüllblätter bereits vom Knospen abgelöst sind, die inneren jedoch das Zentrum des Blütenstands noch fest verschließen. In diesem Fall werden sich beim Trocknen einige der Blütenblätter noch öffnen, während das Zentrum des Blütenstands leicht bedeckt bleibt und der Blütenstand am attraktivsten aussieht. Wenn sich bei den Blütenständen an der Pflanze bereits die Scheibe der Röhrenblüten zeigt, dann lässt man sie besser für die Samen stehen oder entfernt sie, da sich beim Trocknen die Hüllblätter stark zum Stiel hinbiegen und der Blütenstand unansehnlich wird. Niedrige Helichrysum-Sorten können eine sehr große Anzahl von Schnittblumen liefern — kleinere Blütenstände an kurzen Blütenstielen, die in kleinen Arrangements und für verschiedene Bastelarbeiten, Paneele, künstliche Bonsais usw. verwendet werden.
Helichrysum wird wie alle Arten von Trockenblumen getrocknet, indem man kleine Bündel an einem trockenen, schattigen Ort aufhängt. Vor dem Trocknen sollten die Blätter von den Trieben entfernt werden. Neben dem Schneiden kann Helichrysum auch erfolgreich zur Begrünung eingesetzt werden. Besonders gut eignen sich Bordüren, Rabatten und Gruppen aus niedrig wachsenden Sorten, deren Pflanzen kugelförmig sind und lange Zeit mit zahlreichen leuchtenden Blüten bedeckt sind. Hohe Sorten können in hohen Blumenbeeten und im Hintergrund von Mixborders verwendet werden.
Bot. syn.: Helichrysum monstrosum, Xeranthemum bracteatum Vent.

